Hier stellen sich unsere Teammitglieder kurz vor. Wir sind von Norden bis Süden in mehreren Bundesländern verteilt und vermitteln unsere Fellnasen somit natürlich auch bundesweit.
Giulia
Niewöhner:
Mein Name ist
Giulia. Seit vielen Jahren engagiere ich mich im Tierschutz und
habe wertvolle Erfahrungen in großen Vereinen gesammelt.
Dadurch weiß ich, was nötig ist, um Hunde aus Italien nach
Deutschland zu vermitteln. Meine enge persönliche Bindung zu
Italien – ich habe dort 18 Jahre gelebt – macht dies für mich
zur Notwendigkeit.
Hunde in Osteuropa
und Spanien haben viele Vereine, die sich um sie kümmern – das
ist gut so. Doch das Leid der italienischen Hunde, insbesondere
der Herdenschutzhunde und der Jagdhunde, bleibt vielen
verborgen. Mir liegt es am Herzen, diesen Hunden eine Stimme zu
geben, die kaum Lobby haben und deren Situation vor Ort von
privaten Tierschützern, unter größten Entbehrungen getragen
wird.
Das ist nicht immer
einfach. Jedes Jahr werden neue, gut gemeinte Gesetze des
italienischen Staates erlassen, die jedoch oft das perfide
Canile-System begünstigen: Einrichtungen, die wirtschaftliche
Interessen bedienen und in denen Hunde so gut wie immer unter
erbärmlichen Bedingungen leben.
Die Gründung dieses
Vereins bedeutet viel Arbeit – oft auf Kosten des eigenen
Privatlebens. Doch es ist eine kleine, konkrete Chance für
diese zauberhaften Hunde, die im Schatten leben, wieder
Hoffnung zu bekommen.
Wir träumen davon,
in der Zukunft ein eigenes kleines Refugium finanzieren zu
können, denn so können wir proaktiv Kastrationen durchführen
und Streuner unkomplizierter aufnehmen. Das ist noch
Zukunftsmusik, aber nur wer groß träumt hat die Kraft all dies
voran zu bringen.
01/2026
Andrea Baumann:
Mein Name ist
Andrea, und mein Herz schlägt, solange ich denken kann, für
Tiere.
Schon als Kind
schloss ich jedes Lebewesen in mein Herz – vom kleinen
Regenwurm bis zum scheuen Reh. Ich berührte sie, und sie
berührten mich auf eine Weise, die Worte kaum erklären
können.
Die vielen
Spaziergänge mit meinem Opa und unseren Hunden tragen bis heute
einen warmen Platz in meiner Erinnerung. Dort, zwischen
Waldwegen und stillen Momenten, wurde etwas in mir geformt: ein
tiefes Verstehen, eine leise Verbundenheit mit all den Wesen,
die nicht sprechen können – aber fühlen.
Mein Herz schlägt
besonders für die vergessenen, traumatisierten, ängstlichen
Seelen. Für jene, die leise weinen, wenn niemand mehr hinhört.
Ich höre sie. Ich sehe sie.
So kam Samuel zu
uns. Ein Hund, der neun lange Jahre im Canile verbrachte.
Misshandelt, geschlagen, seiner Würde beraubt. Seine Augen
erzählten Geschichten von Schmerz, von Hoffnungslosigkeit – und
doch auch von einer leisen Sehnsucht nach
Vertrauen.
Ich habe mich
entschieden, nicht mehr wegzuschauen. Sondern zu
handeln.
Samuel ist nicht nur
ein Hund, der gerettet wurde. Er ist ein Versprechen. Ein
Versprechen, dass Mitgefühl stärker ist als Gleichgültigkeit.
Dass Liebe dort beginnt, wo andere längst aufgegeben
haben.
01/2026
Sanne Hansch:
Mein Name ist Sanne.
Seit vielen Jahren begleite ich Tierschutzhunde auf ihrem Weg
und teile mein Leben aktuell mit meinem Mann und zehn
wundervollen Tierschutzhunden – verschiedenster Rassen, Größen
und Alters. Besonders die Herdenschutzhunde haben unser Herz
erobert, vier von ihnen leben bei uns. Die Arbeit ist
anspruchsvoll, aber jeden einzelnen Tag wert. Zu sehen, wie
Vertrauen wächst und aus vorsichtigen Seelen glückliche Hunde
werden, erfüllt mich zutiefst. Es ist eine Arbeit voller
Dankbarkeit, Liebe und leiser Wunder.
Tierschutz ist für
mich weit mehr als ein Wort – es ist Liebe, Verantwortung und
das behutsame Heilen dessen, was andere Menschen bei den Tieren
aus dem Gleichgewicht gebracht haben.
01/2026
Silke Dykes:
Mein Name ist Silke.
2005 haben wir uns den ersten eigenen Hund angeschafft, einen
wunderbaren Border Collie, der vom 1. Tag an mein Seelenhund
war und mich fast 15 Jahre durch dick und dünn begleitet hat.
In 2008 zogen wir aufs Land (mit 2 Hunden) und haben einen
Pflegehund aus Spanien aufgenommen, dem wir ein neues Zuhause
suchen sollten. Dort begann also dann meine Tierschutzarbeit
als Pflegestelle und Vermittlerin für Hunde aus spanischen
Tötungsstationen und Tierheimen. Besonders die ängstlichen
Pfoten hatten es mir angetan, und ich habe versucht, Ihnen den
Rücken zu stärken, so dass sie in der großen, weiten Welt
besser klar kamen.
Im Laufe der Jahre
habe ich dann meine Erfahrungen in verschiedenen
Tierschutzvereinen sammeln können und habe somit vielen
Fellnasen geholfen, ein schönes Zuhause zu bekommen, da ich
gemerkt habe, dass deren Liebe und Vertrauen in mich oft viel
wertvoller waren als die Freundschaften mit so einigen
Menschen. In 2022 hatte ich mich aber dann aus dem Tierschutz
zurückgezogen, weil viele private Umstände mir das Leben schwer
gemacht haben und ich dies erst verarbeiten musste. Meine
eigenen Hunde waren aber immer an meiner Seite und gaben mir
die Kraft, weiterzumachen.
Zum TierschutzLicht
e.V. bin ich Ende 2025 über eine liebe Freundin gekommen, ich
werde mich hier vor allem um die Homepage kümmern, diverse
administrative Aufgaben erledigen und die Vor- und
Nachkontrollen für die zu vermittelnden Hunde mit organisieren.
Somit kann ich weiterhin einen kleinen Beitrag leisten und
zusammen mit dem Team den Hunden ein besseres Leben
ermöglichen.
01/2026
Stefan
Lehberger:
Mein Name ist
Stefan, ich bin 45 Jahre jung und engagiere mich mit ganzem
Herzen im Tierschutz. Tiere begleiten mich schon mein Leben
lang. Seit meiner Kindheit bin ich mit ihnen aufgewachsen und
habe früh gelernt, Verantwortung zu übernehmen. Früher war ich
viel im Reitsport unterwegs, habe Pferde versorgt, gepflegt und
mich intensiv um Hunde gekümmert – mit allem, was dazu gehört.
Diese vielen Jahre an Erfahrung haben mich geprägt und mir
gezeigt, wie sensibel, loyal und einzigartig Tiere sind. Für
mich sind Tiere einfach die besseren Menschen. Sie lieben
ehrlich, geben ohne zu verlangen und nehmen uns so an, wie wir
sind. Ihre Treue, ihr Vertrauen und ihr reines Wesen berühren
mich jeden Tag aufs Neue.
Im Laufe der Jahre
hatte ich viele Angst- und Problemhunde bei mir, darunter auch
Angstbeißer. Mit Geduld, Ruhe, einer klaren Struktur und viel
Verständnis haben sie sich Schritt für Schritt geöffnet. Es
macht mich unglaublich stolz, dass alle nach Monaten
erfolgreich vermittelt wurden und heute ein glückliches,
stabiles Leben führen. Diese Erfolge zeigen mir immer wieder,
wie viel einfühlsame Arbeit bewirken
kann.
Zum jetzigen Verein
bin ich gekommen, weil es die Zeit endlich wieder zugelassen
hat, mich aktiv im Tierschutz zu engagieren. Über diesen Verein
habe ich auch meinen eigenen Hund adoptiert – ein Moment, der
meine Verbindung zu dieser Arbeit noch tiefer gemacht hat.
Dabei wurde mir erneut bewusst, wie viele Tiere dringend ein
liebevolles, sicheres Umfeld brauchen. Als Pflegestelle ist es
mir besonders wichtig, genau hinzusehen und sicherzustellen,
dass Tier und Mensch wirklich zueinander passen. Ein
harmonisches Zusammenleben entsteht nur, wenn Alltag,
Bedürfnisse und Charakter auf beiden Seiten stimmig sind.
Sollte meiner Meinung nach keine stabile Basis vorhanden sein,
spreche ich das offen und ehrlich an – denn mir geht es immer
um das langfristige Wohl des Tieres und eine Vermittlung, die
dauerhaft glücklich macht.
Für mich ist
Tierschutz eine echte Herzensaufgabe – ein Beitrag dazu, Tieren
ein würdiges, geborgenes und liebevolles Leben zu
ermöglichen.
01/2026